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BERICHT
Der Countdown zum Finale läuft

Unicorns treten am Samstag in Berlin zum dritten Mal im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft an

von Axel Streich (08.10.2014)


Berlin - wir kommen!

Noch dreimal schlafen, dann ist es soweit: Am Samstag beginnt um 18:00 Uhr im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark der 36. German Bowl. Gegenüber stehen sich die Schwäbisch Hall Unicorns und die Braunschweig NewYorker Lions.

Wenn sich am kommenden Freitag um 17:00 Uhr der Haller Mannschaftsbus am Schulzentrum West in Bewegung setzt, dann machen sich die Schwäbisch Hall Unicorns nicht nur mental sondern auch physisch auf den Weg zu dem Spiel, um das sich bei den TSG-Footballern seit knapp zwei Wochen alles dreht: der 36. German Bowl, das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft 2014! Bereits 2011 und 2012 durften die Unicorns in diesem Bowl antreten, beide Male gegen die Kiel Baltic Hurricanes und beide Male kamen sie mit dem Titel und dem Pokal im Gepäck nachhause.

Bei ihrer dritten German-Bowl-Teilnahme werden ihnen nun die Braunschweig NewYorker Lions gegenüber stehen. Eine Mannschaft, die als unangefochtener Favorit in diese Partie geht, was sich an ein paar Zahlen auch ganz einfach erklären lässt. Mit 13 Finalteilnahmen und acht Deutschen Meistertiteln sind sie hierzulande das mit Abstand erfolgreichste Footballteam und aktueller Titelverteidiger. Seit 20 Jahren gehören sie der 1. Bundesliga an und von den letzten 31 Spielen haben sie dort nur eines verloren. In diesem Jahr haben die Lions bislang alle GFL-Spiele gewonnen und das durchschnittlich mit sagenhaften 48:11 Punkten. Die Unicorns 2014 im Vergleich: 14 Siege, 2 Niederlagen, im Durchschnitt 46:26 Punkte pro Spiel.

Die Rolle des Underdogs im German Bowl ist den Unicorns allerdings nicht fremd. Auch 2011 und 2012 traute ihnen kaum jemand einen Sieg zu. „Grundsätzlich ist die Situation mit damals schon vergleichbar“, sagt Halls Headcoach Siegfried Gehrke. „Allerdings ist Braunschweig noch dominanter als es Kiel war.“ Der Haller Meistercoach weiß aber auch, dass man sich in Berlin nicht zu verstecken braucht: „Wir sind an vielen Stellen weiter gereift und gehen eher selbstbewusster als noch vor zwei oder drei Jahren ins Spiel.“

Durch die Favoritenrolle lastet der größere Druck eindeutig auf den an vielen Stellen professionell organisierten Niedersachsen. Die Unicorns können hingegen mit dem Motto „Hier gibt es nichts zu verlieren“ in das Spiel gehen. Nach einem holprigen Saisonstart ist bereits das Erreichen des Endspiels ein weiterer, großer Erfolg für die Haller.

Was die Braunschweiger auszeichnet ist die Qualität ihres Kaders und in diesem Jahr ganz besonders ihre Defense. „Die Lions haben in der zweiten Garde Spieler, die in fast jedem anderen GFL-Team in der ersten Reihe spielen würden“, sagt Siegfried Gehrke. „Außerdem haben sie eine sehr athletische Defense, die ihre Gegner in schwierige Situationen und dann zu Fehlern zwingt. Hinzu kommt mit Casey Therriault ein Quarterback, der auch mal aus nichts ein erfolgreiches Play macht.“ Unschwer zu erkennen, dass auch der Haller Cheftrainer großen Respekt vor seinen samstäglichen Gegnern hat.

Entsprechend wurde auch das Training der Unicorns vor dem großen Spiel so ausgelegt, dass man möglichst auf alle Eventualitäten vorbereitet ist. Dazu gehörte es auch, verschiedene Konstellationen in der Aufstellung durchzuspielen, denn insbesondere in der Defense gibt es einige Wackelkandidaten. Mit Thomas Rauch, Eddie Rascon, Gerhard Jäger und Bruno Michitti mussten im Halbfinale gleich vier Verteidiger das Feld vorzeitig wegen Verletzungen verlassen. „Alle vier können in Berlin auflaufen. Die Frage ist nur, ob oder wie lange sie durchhalten“, sagt Gehrke.

Sollte es für Gehrkes Schützlinge eng werden, dann werden sie sicher auch auf ihre Fans bauen können. 400 werden im eigens gecharterten Fanzug anreisen, mindestens 300 treten die 560 Kilometer weite Reise auf eigene Faust an. „Für das Vertrauen trotz des schlechten Saisonstarts und die phänomenale Unterstützung mit zuletzt dreimal über 2.000 Fans im Hagenbachstadion, bedanke ich mich im Namen des Teams ganz herzlich bei unseren Fans“, sagt Siegfried Gehrke und verbindet den Dank gleich mit einer Bitte für den kommenden Samstag: „Bleibt uns treu, auch wenn es vielleicht mal nicht so gut laufen sollte. 2012 lagen wir auch mal 15 Punkte hinten und es waren die Fans, die uns am meisten geholfen haben, am Ende doch noch den Pott zu holen!“

Auch wenn noch offen ist, ob es Braunschweig zum neunten oder Hall zum dritten Titel schafft, eines steht schon fest: In Schwäbisch Hall wird am Montag ab 17:30 Uhr bei Freibier und 1-Euro-Wurst auf dem Marktplatz gefeiert.

Weitere aktuelle Infos zum German Bowl:

Bei den Braunschweig NewYorker Lions

Beim German Bowl


 
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