Ihre erste Niederlage seit über zwei Jahren kassierte die 2. Mannschaft der Schwäbisch Hall Unicorns am Pfingstsonntag auf dem Nebenplatz des Haller Hagenbachstadions. Mit 7:38 fiel sie gegen den neuen Tabellenführer Heidelberg Hunters gleich recht deftig aus.

 

In diesem Spiel lief es von Anfang an schlecht für die U2. Gleich den ersten Pass von Quarterback Lukas Müller fingen die Hunters ab und trugen ihn über 13 Yards in die Haller Endzone zum 0:7. Kurz darauf standen die Heidelberger nach einem langen Lauf dicht vor der Haller Endzone, mussten sich dann aber mit einem 25-Yard Field Goal zum 0:10 begnügen, weil die Unicorns-Defense die Schotten dicht machte.

 

Das für die Unicorns an diesem Tag wie verhexte erste Viertel war noch nicht vorüber, da mussten sie zwei weitere Schläge einstecken. Zuerst verletzte sich Lukas Müller bei einem Heidelberger Sack und musste einige Drives aussetzen, dann bekam Daniel Seibt den unmittelbar folgenden tiefen Punt-Snap nicht unter Kontrolle und die Hunters sicherten diesen in der Haller Endzone zum 0:17.

 

Von diesem Rückstand sichtlich geschockt, bekamen die Unicorns auch im zweiten Viertel keinen Fuß auf den Boden. Den Gästen gelang hingegen ein weiterer Touchdown durch einen 3-Yard Lauf zum 0:24.

 

In der zweiten Halbzeit übernahm Cedric Ehrenfried die Quarterback-Position bei der U2, was zunächst zu einer Belebung des Angriffsspiels führte. Nach wenigen Spielzügen fand er Niklas Perius mit einem 48-Yard Touchdown-Pass zum 7:24 (PAT Perius) und an der Haller Seitenlinie keimte kurz Hoffnung auf. Die Unicorns-Defense ließ zwar anschließend einen  langen Heidelberger Drive zu, doch an der Haller 5-Yard-Linie misslang eine Ballübergabe und Patryk Bigus eroberte den Ball für Hall.

 

Nun merkte man Cedric Ehrenfried jedoch den Trainingsrückstand wegen Prüfungsvorbereitung an. Zuerst warf auch er eine Interception kurz vor der eigenen Endzone, die Heidelberg direkt in einen Touchdown zum 7:31 ummünzte. Und im weiteren Spielverlauf landeten noch zwei weitere Pässe von ihm beim Gegner. Allerdings war die Offense Line an diesem Tag keine große Hilfe für Ehrenfried, der von der starken Hunters-Defense unter Dauerdruck gesetzt wurde und nur selten kontrolliert werfen konnte.

 

Im Schlussviertel eroberte die Unicorns-Defense in Person von Max Hörner zwar einen weiteren Heidelberger Fumble, ließ aber auch einen Touchdown-Lauf aus 13 Yards zum Endstand von 7:38 zu. Die Hunters kletterten mit diesem Sieg von Platz 3 an die Tabellenspitze (punktgleich mit den Unicorns), weil gleichzeitig die zweitplatzierten Mannheim Bandits überraschend mit 26:36 bei den Ostalb Highlanders Federn lassen mussten.

 

   
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